2018 11. KW

Angela Meyenburg (rechts), Geschäftsführerin bei KulturLebenBerlin e.V., im Gespräch mit  Dr. med. Beatice Moreno (Hochschule f. Technik u. Wirtschaft, Berlin)

 

Praktikant Luis schreibt:

 

Eine Studie zum Thema "Kulturelle Teilhabe und Gesundheit" wurde am 15. März im Grips Theater Berlin von Dr. med. Beatrice Moreno vorgestellt. Diese Teilhabe ermöglicht der Verein KulturLeben Berlin schon seit 8 Jahren, indem er unverkaufte Kulturtickets kostenlos an Geringverdienende vermittelt. Insofern lag eine Zusammenarbeit zwischen der Wissen-schaftlerin und dem Verein nahe.

 

Die Studie zur Inklusion hat ergeben, dass Menschen beispielsweise aus der Teilhabe an Kultur ausgeschlossen sind,

- wenn sie aufgrund der geografischen Lage und/oder ihres Alters, nicht in der Lage sind, mit angemessenem Aufwand zum Kulturort zu gelangen.

- wenn sie wegen körperlicher Handicaps eingeschränkt sind (z.B. Rollstuhlfahrer, die ohne Begleitung teilnehmen müssten).

- wenn die Kosten ihre finanziellen Möglichkeiten übersteigen.

- wenn sie aufgrund traumatischer Erfahrungen (Thema Flüchtlinge) und/oder kultureller Unterschiede nicht angstfrei teilnehmen können.

 

Diese und noch mehr Ergebnisse wurden von Dr. med. Beatrice Moreno, die zum einen im Bereich Informatik und zum anderen als Medizinerin arbeitet, vorgestellt. Eines ihrer Ziele besteht darin, wissenschaftlich fundiert die positive Wirkung von Teilhabe am kulturellen Geschehen beweisen zu können. Hierfür sind schon einige Aspekte untersucht, aber es liegt noch Arbeit vor ihr.

 

Nach diesem interessanten Vortrag wurde der neue Schirmherr von KulturLebenBerlin  vor-gestellt. Phillip Harpain, künstlerischer Leiter des Grips Theaters in Berlin übernimmt diese Funktion und wies auch gleich auf die Bezüge zu den Stoffen der im GRIPS gespielten Stücke hin.

Danach wurden ehrenamtliche Helfer des Vereins mit ihren Tätigkeitsfeldern vorgestellt. Zum Abschluss spielte das syrische Ensemble Ramal, dessen Konzert im Dezember von Studio oberkrämer mitgeschnitten wurde.

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